Veränderte Kindheit
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F06 - Parkour - die Kunst der effizienten Fortbewegung

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Stephan Nägler, Parkour Team, Oldenburg
Freitag 01.10.2010, 14 Uhr - 18 Uhr, Teilnehmerzahl: 15-25

Parkour ist eine direkte, an Kontrolle und Geschwindigkeit orientierte Form der Fortbewegung, welche eine gute Kenntnis und Schulung des Körpers ebenso voraussetzt wie eine mentale Auseinander-setzung mit den eigenen Fähigkeiten und der Umgebung. Der Ausübende, "Traceur" genannt, bewegt sich dabei auf seinem eigenen, selbst gewählten Weg durch die Landschaft, auch und gerade über Hindernisse hinweg. Parkour erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei Jugendlichen, wird allerdings in den Medien häufig auf spektakuläre, gefährliche Stunts reduziert.
Der Workshop vermittelt nach einem Aufwärmtraining erste Grundtechniken und daneben die theoretischen Grundlagen.

Der Traceur benutzt lediglich die Fähigkeiten seines Körpers, keine weitere Ausrüstung, außer Schuhe. Besonders achtet er dabei auf die Effizienz seiner Bewegungen - es geht weder um Show noch um Akrobatik, sondern um das fließende Spiel mit der Umgebung, um das Gehen des eigenen, selbst gewählten Weges. Die Philosophie von Parkour beinhaltet es, die Voraussetzungen für eine Technik abzuschätzen und dabei immer im Auge zu behalten, ob man diese Voraussetzungen erfüllt und die Situation gefahrlos meistern kann. Parkour wird auch nicht als Wettkampf praktiziert.

Hintergründig geht es um die Möglichkeit, sich jeder beliebigen Situation anzupassen und mit einer größtmöglichen Eleganz und Leichtigkeit leistungsfähig zu sein. Weit über das Physische hinaus aber ist Parkour in erster Linie eine Kunst, ein Konzept.

Da Parkour eine gute körperliche und geistige Fitness erfordert, wird dem Wohlergehen des Körpers besondere Beachtung geschenkt. Das harte körperliche Training ist ein fester Bestandteil der Philosophie. Eine beim Betreiben von Parkour oft eintretende Veränderung der Denkweise ist das immer stärkere Bewusstsein für den eigenen Körper. Vor dem Training sollte man sich dehnen und aufwärmen, um Verletzungen zu vermeiden.

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